Donnerstag, 20. März 2014

Frühlingsspaziergang durch den Garten

Meine Schwiegermama hat mir am Wochenende einen riesen Strauß Narzissen mitgebracht. Voll sei ihr Garten und die Krokusse erst, die wären ja ohnehin schon alle wieder verblüht. Tja, so ist das unten im "Tal", alles blüht schon in prächtigen Frühlingsfarben. Hier oben ticken die Uhren anders. Unser Garten scheint bis letzte Woche noch im tiefen Winterschlaf gewesen zu sein. Nach dem Regen konnte man heute auch schon wieder ein bisschen raus. Und was ist? Langsam passiert was.


Heute hat meine erste Osterglocke, von mir persönlich letzten Herbst gepflanzt, endlich das Licht der Welt erblickt. Und ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich die vielen Traubenhyazinthen drum herum gesehen hab. Die waren vor paar Tagen noch gar nicht da. Also, nichts wie los durch den Garten auf Erkundungstour.


Wir wohnen hier noch nicht lange und es ist für uns der erste Frühling im neuen Haus. Das ist richtig spannend, ich weiß zwar, was ich alles letzten Herbst gepflanzt habe, aber nicht, was vorher schon alles da war. Wie zum Beispiel die wunderschön blühende Mahonie mit strahlend gelben Blüten. Das war's erstmal auch schon, so viel zu den "Nahaufnahmen". Betrachtet man den ganzen Garten, sieht man die angelegten Beete, die gerade etwas grün werden und viele Blumentöpfe, in denen gähnende Leere herrscht . Was solls, es passiert endlich was und ich freue mich auf den Frühling.


Alles Liebe

Mila

Sonntag, 16. März 2014

Smoken - Männerträume werden wahr!

Irgendwie muss ich immer an Tim Taylor aus "Guck mal, wer da hämmert" und sein Grunzen denken, wenn ich mir den Smoker anschaue. Hoarr, hoarr, hoarr! Da ich wusste, dass dieses Teil Herr Liebes Herz höher schlagen würde, war es Zeit für eine Anschaffung.


Den El Fuego Smoker haben wir am Wochenende eingeweiht und Herr Liebe hatte die besondere Ehre 10 Stunden nicht von seiner Seite zu weichen und das Feuer zu kotrollieren. Beim Metzger hatten wir dafür Rinderbrust bestellt, im Englischen Beef Brisket genannt, und das gute Stück am Vorabend mit Rub bearbeitet - eine Gewürzmischung mit Zucker, Salz, Zitronenpfeffer, Chili, Knoblauch- und Zwiebelpulver uvm. die in das Fleisch einmassiert wird.

Meine Lieblingssalate zu Gegrilltem

Als ich klein war, gab es im Urlaub bei meiner Großmutter nur am Wochenende Fleisch oder wenn frisch geschlachtet wurde. Sonst hat sie meist vegetarisch und freitags grundsätzlich vegan gekocht. Wenn es im Sommer manchmal richtig heiß wurde, waren mir schon als Kind die Salate am liebsten. Leicht, ohne viel Schi Schi oder fettige Dressings und mit den besten Zutaten, die der eigene Garten und Hof hergab: knackige Spitzpaprika, sonnengereifte Tomaten, Frühlingszwiebeln, selbstgemachter Käse und Joghurt. Bis heute hat sich an meinem Salatgeschmack nichts geändert, außer vielleicht, dass die Welt ein wenig zusammengerückt ist und man von überall neue Salate kennenlernt. Heute stelle ich euch zwei meiner Lieblingssalate vor. Super einfach, super lecker und gesund sowieso!

Tabbouleh - Couscous mit Gemüse

Es gibt ja unendlich viele Rezepte aus Nordafrika, Libanon oder Türkei für Couscous oder Bulgur, mal mehr, mal weniger aufwendig. Ich mag sie alle, aber wenn es schnell gehen soll mache ich gerne Tabbouleh. Ich mag den Geschmack von Petersilie, Minze und Zitrone, sehr erfrischen für heiße Sommertage.

 

Zutaten:

✪ 200 g Bulgur oder Couscous
✪ 3 EL natives Olivenöl extra
✪ 4 EL Zitronensaft
✪ 4 Frühlingszwiebeln
✪ 1 Gurke
✪ 4 Tomaten
✪ 1 kleine gelbe und grüne Paprika
✪ je 2 EL gehackte Minze und Petersilie
✪ Salz und Pfeffer (Option: Ras el Hanout)

Den Bulgur oder Couscous nach Packungsanweisung zubereiten. Paprika, Gurke und Tomaten würfeln und entkernen, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. In einem Schraubglas gehackte Kräuter mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer schütteln. Alles in eine Schüssel geben und die Marinade drüber gießen. Alles gut mischen und bis 10 Minuten vor dem Servieren im Kühlschrank stellen. Vorab noch mal abschmecken. Wer mag kann den Salat noch mit schwarzen Oliven und Minzezweigen garnieren.

TIPP: Zu viel Zitrone kann den Salat zu sauer machen. Deswegen nehme ich erstmal zwei EL Zitronensaft und gebe nach Bedarf  noch was dazu. Außerdem mische ich etwas "Ras el Hanout" in das Schraubglas, das wird in Marokko gerne in den Couscous getan. Ich mag den Geschmack der verschiedenen Gewürze, man darf es nur nicht damit übertreiben, es ist nicht jedermanns Geschmack.

Mais-Bohnen-Avocado Salat

Das nächste Rezept für meinen zweiten Lieblingssalat kommt ursprünglich aus Mexiko. Gefunden haben ich es bei YouTube im Channel von Kin Community. Für mich im Sommer unverzichtbar, einfach mal so mit frischem Brot oder beim Grillen als Beilage. 


Zutaten:

✪ 1 Dose Mais
✪ 1 Dose Kidney-Bohnen
✪ 250 g Cocktail- oder Datteltomaten
✪ 2 EL gehackte Petersilie oder Koriander (je nachdem, was euch besser schmeckt
✪ 150 g Fetakäse (Schaf- und/oder Ziegenkäse)
✪ 1 Limette
✪ Olivenöl
✪ Salz und Pfeffer

Mais abtropfen lassen und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl leicht anbraten, damit sich ein wenig das Maisaroma entfalten kann. Mais in eine Schüssel geben. Kidney-Bohnen spülen und abtropfen lassen, Avocado in Würfel schneiden, Tomaten halbieren und Limette auspressen. Alles zum Mais in die Schüssel geben. Käse zerkrümeln und 1 EL fürs Garnieren zur Seite stellen. Mit Petersilie in die Schüssel geben und vorsichtig die Zutaten mischen, da die Avocado und der Käse sehr cremig sind. Am Ende mit dem restlichen Käse und paar Petersilienblätter garnieren.

Wie es gemacht wird erklärt euch Kelly in ihrem Kin Community Video


Ich wünsche euch einen guten Appetit und alles Liebe,

Mila

Pavlova mit Zitronencreme


Es ist erstaunlich, während Australien und Neuseeland darüber streiten, wer der Erfinder der Pavlova-Torte ist, musste ich mit Erstaunen feststellen, dass ich weder in Neuseeland noch in Australien dieses Nationaltörtchen probiert habe. Pavlova ist eine mit Früchten gefüllte Baisertorte, die nach der russischen Ballerina Anna Pavlova benannt wurde. Die besagte Dame hat in beiden Ländern getanzt, aber wo war sie zuerst? Es war Zeit sich an eine Pavlova zu wagen. Da wir am Wochenende Geburtstag gefeiert haben, hat es sich nach den warmen Frühlingstagen angeboten, eine "leichte" erfrischende Torte mit Zitronencreme und Beeren zu machen. Es war vorab nämlich ein deftiges Essen aus dem Smoker geplant.

Das Rezept ist auch aus dem Buch Teatime vom Umschau-Verlag. Das Original-Rezept wird mit Lemon Curd gemacht, ich hab dafür Zitronencreme genommen, weil ich es erfrischender finde. Da ich das Eigelb nicht wegwerfen wollten, habe ich das Lemon Curd trotzdem zubereitet und in ein Glas abgefüllt. Es schmeckt wunderbar zu Gebäck und süßen Brötchen.

Zutaten für Baisertorte:

✪ 4 Eiweiß
✪ 200 g feiner Zucker
✪ 2 EL Speisestärke
✪ 1 EL Weißweinessig
✪ 500 g Beeren
✪ Zitronencreme oder 4 EL Lemon Curd

Zutaten für Zitronencreme:

✪ 200 g Crème fraîche
✪ 1 Biozitrone
✪ Zucker nach Geschmack

Backofen auf 100 °C Umluft vorheizen. Zucker und Speisestärke mischen. Eiweiß steif schlagen und die Zucker-Stärke-Mischung in vier Portionen zugeben. Am Ende den Weißweinessig dazugeben und die Masse schlagen, bis sie streichfähig ist.
Backblech mit Backpapier auslegen. Die Masse in einem Kreis etwa 20 cm Umfang verstreichen. Mit dem Löffel einen Rand hochziehen, damit die Pavlova schöne Wellen bekommt und in der flachen Mitte später die Creme und die Beeren reinkommen. Ab in den Backofen für 60 Minuten.
Nach dem Backen die Pavlova im Ofen langsam abkühlen lassen. Wenn ihr es richtig gemacht habt, hat die Pavlova nun eine feste Oberfläche mit weichem Kern haben. Erinnert ein wenig an einen Schaumkuss. Die Zitronencreme wird erst kurz vor dem Servieren auf die Torte verteilt, damit sie nicht aufweicht. Zitrone waschen, Spalten schälen und auspressen. Crème fraîche mit Zitronensaft und Zucker abschmecken. Nicht zu süß machen, da die Baisertorte reichlich Zucker hat. Zitronencreme in die Mitte der Torte streichen, Beeren drauf und alles mit ein wenig Puderzucker und, wenn gewünscht, mit Zitronenspalten bestreuen.


 Nach einem langen kulinarisch- und kalorienreichen Tag, kam dann zu später Stunde der leckere Nachtisch auf den Tisch. Die Gäste waren begeistert und es blieb kaum Zeit für schöne Fotos. Für alle, die das mit Lemon Curd ausprobiere wollen, anbei die Zutaten aus dem Buch Teatime vom Umschau-Verlag.

Zutaten Lemon Curd:

✪ 2 Biozitronen
✪ 3 Eigelb
✪ 100 g feinster Zucker
✪ 80 g kalte Butter






Zitronen heiß wachen und trocknen, Zesten abreiben und die Zitronen auspressen. Mi den Eigelben und dem Zucker in einer Schüssel mischen. Durch ein feines Sieb streichen, sodass nur die Zesten zurückbleiben, die Flüssigkeit auffangen. 
Flüssigkeit in einem Wasserbad bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten mit einem Holzlöffelschlagen, bis die Masse andickt. Butter in Scheiben schneiden und nacheinander mit einem Schneebesen in die Flüssigkeit schlagen. Einige Minuten im Wasserbad abkühlen lassen und in ein sterilisierten Glass abfüllen.

Alles Liebe

Mila